Wissenswertes

Vollständige Funktionsfähigkeit zentraler Elemente der genomDE‑Datenplattform

Die genomDE-Datenplattform ist so aufgebaut, dass die in den beteiligten Kliniken erhobenen klinischen Daten der Patientinnen und Patienten in sogenannten klinischen Datenknoten und die genomische Daten in sogenannten Genomrechenzentren gespeichert werden. Die klinischen Datenknoten werden bei verschieden Universitätskliniken in Deutschland angesiedelt, während die Genomrechenzentren von qualifizierten Einrichtungen der wissenschaftlichen Forschung betrieben werden. Die Aufteilung der Datenspeicherung trägt zur Datensicherheit bei. Ziel ist es, die Datennutzung für Forschung und Versorgung qualitätsgesichert und datenschutzkonform vorzubereiten. Nach erfolgreichen Testdurchläufen in der Initialphase gab das BfArM die volle Funktionsfähigkeit zum 01.03.2026 für folgende Elemente der Datenplattform bekannt:

 

Klinische Datenknoten

 

KDKDD0001 (zKDK-ET), Universitätsklinikum Dresden

KDKTUE002 (SE-MVH64e), Universitätsklinikum Tübingen

KDKL00003 (DK-FBREK), Universität Leipzig

KDKL00004 (DK-FDK), Universität Leipzig

KDKTUE005 (DNPM), Universitätsklinikum Tübingen

KDKHD0006 (DKFZ/NCT/DKTK/MASTER), Nationales Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg

KDKK00007 (nNGM), Universitätsklinikum Köln

 

Genomrechenzentren

 

GRZK00001, Universität zu Köln

GRZTUE002, Universität Tübingen

GRZHD0003, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg

GRZDD0004, Technische Universität Dresden

GRZM00006, Technische Universität Münche

GRZB00007, Max Delbrück Center Berlin

 

Ab dem 01.03.2026 stehen diese klinischen Datenknoten und Genomrechenzentren nach erfolgreicher Initialphase nun vollumfänglich bereit. Damit kann die Datenübermittlung aller 64e-Leistungserbringer, die ihre End-to-End Tests bestanden haben, fristgerecht umgesetzt werden (§ 4 Abs. 3 GenDV). Ein wichtiger Schritt für eine vernetzte, qualitätsgesicherte und zukunftsfähige Genommedizin in Deutschland.

 

Mehr Informationen finden Sie auf der BfArM-Website.